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Tattoo-Entfernung mit dem Pikosekunden-Laser

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So manches Tattoo hält länger als gewünscht! Was tun, wenn man beispielsweise seine Liebeschwüre auf Schulter oder Wade loswerden möchte, weil es den Geliebten gar nicht mehr gibt? Welche Methoden zur Tattoo-Entfernung gibt es? Laserbehandlungen sind die einzige Methode, Tatöwierungen ohne Schnitte und Narben zu entfernen.

Seit dem Tätowier-Boom in den 90er-Jahren mit exotischen Glückssymbolen oder Liebesschwüre auf diversen Körperstellen ist viel passiert. Fünf Prozent der Menschen mit Tattoo möchten dies gern wieder loswerden. Das hat eine Internet-Umfrage der Universität Regensburg mit 4000 Teilnehmern ergeben. Die Gründe dafür sind vielfältig „Berufliche Neuorientierungen, ein neuer Lifestyle oder ein inzwischen ungeliebter Name sind die häufigsten Gründe, warum ein Tattoo weg soll“, sagt Dr. Walter Trettel, Chefarzt und Leiter der Kosmed-Klinik in Hamburg. Den meisten ist nicht nur das viel belächelte „Arschgeweih“ peinlich. Auch ein Blümchen um den Nabel sieht mit 15 Kilos mehr auf den Hüften eher unvorteilhaft aus. Was tun?

Wenn es um die Tattoo-Entfernung geht gilt der Picosekundenlaser PicoSure als Innovation der Lasertherapie. „Der PicoSure kann selbst schwierige Farbtattoos in weniger Sitzungen entfernen“, berichtet Dr. Trettel. Bei der Behandlung wird die Energie in einer Picosekunde, also einer Tausenstel Nanaosekunde abgegeben – daher der Name des Lasers.

Sekundenlösung zur Tattoo-Entfernung

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Lasern werden schnellere und bessere Ergebnisse erzielt, die Behandlung ist weniger schmerzhaft. „Der Hauptunterschied zu den bisher verwendeten Methoden liegt an den sieben Mal kürzeren Laser-Impulsen, wodurch die Energieschübe quasi photoakustische Wirkungen haben. Die Farbpigmente lösen sich dadurch in winzigste, staubähnliche Partikel auf, die dann besonders leicht vom Körper abgebaut werden können“, erklärt Dr. Trettel, „während die Vorgängermodelle, um in diesem Bild zu bleiben, eher Staubkörner hinterlassen haben.“

Mission Makellos

Der von der strengen US-Behörde FDA (Food and Drug Adminstration) geprüfte Laser kann aber noch mehr und hat von der FDA neben der Zulassung für die Tattoo-Entfernung auch die Zulassung gegen Pigmentierungen, wie etwa bei mißglücktem Permanent Make-up, gegen Aknenarben und Falten eingesetzt zu werden.

Gut zu wissen

In seltenen Fällen können bei der Tattoo-Entfernung Farbveränderungen ausgelöst werden. Manche Pigmente enthalten zum Beispiel Eisen, wodurch sich die gelaserte Farbe erst einmal verdunkelt kann und dann noch einmal behandelt werden muss.

Geeignet für

Am besten lassen sich Tattoos in Schwarz-, Blau- und Grüntönen entfernen. Dank seiner drei unterschiedlichen Wellenlängen (532, 755 und 1064 Nanometer) schafft der PicoSure auch schwierige gelbe, orangene und Rottöne – sogar bei dunkleren Hauttypen.

Ergebnis

Tattoos in den gängigen Farbnuance können komplett ausradiert werden.

Kosten

Meist sind fünf bis acht Sitzungen ab jeweils 150 Euro nötig.

Aufmacherfoto: iStock.com/PeopleImages

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