Aesthetic Medicine

Fett-weg dank Laser-Wärme

A smarter way to sculpt – powered by Cynosure

 

Nichts ist verführerischer, als ein wohlgeformter Körper mit Rundungen an den richtigen Stellen wie bei Kourtney Kardashian oder Michelle Hunziker. Aber wer hat den schon? Und was gibt es für Möglichkeiten, seinen Body ohne OP in Bestform zu bringen?

Natürlich kann man mit einer ausgewogenen Ernährung, Sport und der richtigen Pflege selbst eine Menge dafür tun, dass der Body in Form bleibt. Aber leider hilft das nicht in jedem Fall. Manche Polster an Taille, Bauch, Beinen oder Po wollen einfach nicht weichen. Dann können innovative Treatments zur Körperkonturierung auf den Plan kommen. Wobei auch die ganz klar ihre Grenzen haben. Übergewicht kann selbst der beste Arzt nicht wegzaubern. Nur wenn sich Problemzonen allen Diäten und Fitness-Maßnahmen hartnäckig widersetzen, schreiten verantwortungsvolle Beauty-Docs zur Tat. Was kann der Fett-weg-Laser leisten?

Dass man ganz ohne Eingriff und Downtime unschöne Fettansammlungen reduzieren kann, verspricht der SculpSure Laser, der mit Lichtenergie und Wärme funktioniert. Er wurde von der strengen US-Behörde FDA (Food and Drug Administration) weltweit als einziger nicht-invasiver Laser zur Fettreduktion mit Hilfe von Wärme zugelassen. „Durch dieses Treatment wird das Speicherfett in den Fettzellen abgebaut“, erklärt Dr. Niels Freitag schon einmal zusammenfassend. Die zerstörte Fettzelle wird vom Lymphsystem ausgeschleust und vom Stoffwechsel abgebaut. Gleichzeitig wird die Kollagenbildung angeregt und dadurch das Bindegewebe gestrafft.

So arbeitet der Fett-weg-Laser

Wir wollen aber noch genauer wissen, wie die Methode funktioniert. Als eine der ersten Institutionen in Deutschland hat die Abteilung für ästhetisch operative Medizin und kosmetische Dermatologie im Bochumer St. Josef-Hospital den Fett-weg-Laser in ihr Behandlungsrepertoire

aufgenommen. Im angegliederten Forschungszentrum für nichtinvasive Fettentfernung wurden unter der Leitung von Dr. Klaus Hoffmann zahlreiche Behandlungen und Tests durchgeführt, die die schonende Wirkungsweise und Effektivität von SculpSure bestätigen.

Auch Dr. Freitag hat langjährige Erfahrungen mit dem Gerät, das in den USA seit 2015 und in Deutschland, der Schweiz und Österreich seit 2016 auf dem Markt ist. Die Wirkung von Wärme auf Fettzellen ist allerdings schon seit vielen Jahren bekannt und erforscht worden. Dr. Freitag war einer der ersten Anwender in Deutschland – und nutzt SculpSure seit Mitte 2016. „Das Besondere an dem Fett-weg-Laser ist, dass Fettgewebe zwischen 42 und 47 Grad erwärmt werden kann, ohne das restliche Gewebe zu schädigen. Weder Nerven, Blutgefäße, Muskeln oder Organe werden davon berührt“, erklärt Dr. Freitag. Eine Besonderheit ist auch, dass der SculpSure Laser nicht wie meist üblich über einen großen, sondern über vier Applikatoren verfügt, wodurch unterschiedlichste Körperregionen oder mehrere Areale gleichzeitig präzise behandelt werden können.

24 Prozent der Fettzellen verschwinden sofort

Und was genau passiert im Körper während des Laser-Treatments? „Durch die Erwärmung der Fettzellen werden Entzündungszellen dazu angetriggert, die hitzegeschädigten Zellen zu entsorgen“, so Dr. Freitag. „In verschiedenen Studien konnte per MRT nachgewiesen werden, dass bereits nach einer Behandlung bis zu 24 Prozent der Fettzellen entfernt wurden“, betont Dr. Freitag.

Die Ärztin Dr. Sema Seker hat SculpSure sogar an sich selbst ausprobiert. „Ich bin eigentlich eine schlanke Person und treibe viel Sport. Trotzdem habe ich unter etwas zuviel Hüftgold gelitten und den Laser an mir selbst ausprobiert. Ich bin von dem Ergebnis so überzeugt, dass ich ihn jetzt auch in meiner Praxis erfolgreich einsetzte“, so Dr. Seker.

Die sanfte Art der Körperformung

Die Applikatoren werden mit Hilfe eines Gurtsystemes an den entsprechenden Körperarealen befestigt. Danach arbeitet das System selbstständig und der Patient kann sich dabei sogar entspannen. Ein Kühlungssystem an der Hautoberfläche sorgt dafür, dass die Behandlung als schmerzfrei empfunden wird. Das Treatment ist bereits nach 25 Minuten abgeschlossen, es gibt keine Downtime und man kann danach seinen alltäglichen Aktivitäten nachgehen. Somit ist sie als ideale „Lunch-Behandlung“ anwendbar.

Kontraindikationen

Das Verfahren macht grundsätzlich ab einem BMI (Body Mass Index) von 30 keinen Sinn mehr und ist eher für die Entfernung von kleineren Fettdepots geeignet. Behandelt werden sollte man nicht bei Lipödemen, während der Schwangerschaft, bei Fettgewebserkrankungen und auf Narben.

Risiken und Nebenwirkungen

Die Anwendungen sind schmerzarm. Schwerwiegende Risiken und Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Es kann zu leichten Rötungen und minimalen Schwellungen kommen, die aber schnell wieder verschwinden.

Das Ergebnis

Der Fettabbau beginnt erst nach sechs Wochen. Das Ergebnis ist 12 Wochen nach der letzten Behandlung sichtbar und ist dauerhaft.

Für welchen Körperteil geeignet?

Der Laser kann überall angewendet werden, wo lästige Fettpolster stören, die trotz Sport und einer ausgewogenen Ernährung nicht verschwinden: an Bauch, Po, Rücken, Armen, Oberschenkeln und der Innenseite der Beine.

Kosten

In der Regel werden bis zu zwei Behandlungen empfohlen. Pro Behandlungsareal ab etwa 1000 Euro.

 

Aufmacherfoto: Mayer George/Shutterstock.com

 

 

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