Anti-Aging

Zucker macht Falten

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Dass Zucker dick macht und der Gesundheit schadet, wissen wir. Dass süße Verführungen aber auch Falten verursachen, ist nicht jedem bekannt. Das Stichwort dazu lautet Glykation. Lesen Sie hier, was sich dahinter verbirgt.

Beim Gedanken an zart schmelzende Schokolade werde ich schwach. Oder auch wenn ich mir eine Zitronentarte mit Baiser vorstelle. Damit bin ich nicht allein. Rund 35 Kilo Zucker essen die Deutschen pro Jahr, das sind Tag für Tag rund 96 Gramm oder etwa 32 Zuckerwürfel – etwa viermal so viel wie die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Gesamtzuckermenge. Es ist nichts Neues, dass das schlecht für uns ist: Vieles deutet darauf hin, dass Zucker nicht nur dick macht, Karies provoziert und Diabetes fördert, sondern auch Leberleiden, Gefäß-, Herz- und Kreislauferkrankungen verursachen kann, womöglich sogar Krebserkrankungen.

Inzwischen warnen nicht nur Ernährungsexperten, sondern auch Dermatologen vor zuviel Zuckerkonsum. Denn: Zucker beschleunigt die Hautalterung. „Ein ehrlich formulierter Warnhinweis für Zucker würde dramatischer klingen als die Beipackzettel vieler verschreibungspflichtiger Arzneien“, erklärt der Dermatologe Dr. Felix Bertram, leitender Arzt und Gründer der skinmed-Hautklinik bei Zürich, seinen Patienten. „Die so genannte Glykation ist eine der Hauptursachen für die Entstehung von Falten und Elastizitätsverlust“, so Dr. Bertram.

Warum das so ist? Bei einem Zuckerüberschuss docken Einfachzucker wie Glukose, Fruktose und Saccharose an körpereigene Proteine an, unter anderem auch in der Haut. Die bei dieser biochemischen Reaktion entstehenden „Advanced Glycation Endproducts“ (AGE) bilden klebrige Querverbindungen.

Zucker verklebt elastine Fasern

Zuckermoleküle, die über die Nahrung (als Zucker oder Kohlenhydrate) aufgenommen werden, heften sich an die elastinen Fasern im Gewebe, verketten sich dort und lassen die Fasern erstarren, die Haut verliert ihre Spannkraft und Elastizität. Die Folge: Diese „karamellisierten“ Fasern können sich im Alleingang vom Zucker nicht mehr befreien. „Dadurch ist auch die Fähigkeit geblockt, neue Hautzellen und neues Gewebe zu produzieren“, erklärt der Hautspezialist.

viliv_nightSpezifische Wirkstoffe helfen gegen diese Glykation: Das körpereigene Protein Carnosin wirkt wie ein Magnet, indem es die Zuckermoleküle an sich bindet und abbaut, bevor sie die Hautzellen angreifen können. „Carnosin ist eine Kombination aus zwei Aminosäuren (Alanin und Histidin) und kommt natürlich im Gewebe und den Muskeln vor. Seine Konzentration sinkt allerdings mit fortschreitendem Alter“, so Dr. Bertram. Es macht also Sinn diesen Carnosin als Wirkstoff für Anti-Aging Pflege zu nutzen. Konsequenterweise steckt das Protein in der von Dr. Bertram entwickelten Pflegeserie „viliv skincare“ gleich in zwei Produkten, der „n night cream“ und der brandneuen „e shape your eyes – rich eye cream“. Insgesamt gibt es acht verschiedene Seren und Cremes, dazu Reinigungsprodukte sowie Tages- und Nachpflege. Der Unterschied zu anderen „Doctor Brands“: Dr. Bertram setzt auf die höchstmögliche Konzentration an Wirkstoffen, die jeweils für ein spezifisches Problem zielen. Die Wirksamkeit der Produkte nach 28 Tagen wurde mit Studien belegt.

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Aufmacherfoto: iStock.com/CoffeeAndMilk

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