Recreation

Neueste Spa-Trends beim Gipfeltreffen der Wellness-Welt: Mentale Wellness

Weltweit führende Trendsetter im Spa-Business trafen sich in Kitzbühel zu einem Austausch und präsentierten in Workshops und Vorträgen, wohin die Wellness-Reise geht. Wir stellen jede Woche einen neuen Trend vor. Heute: Mentale Wellness.

Wie sieht die Wellness Architektur von morgen aus? Wussten Sie, dass weltweit 563 Milliarden US Dollar für Wellness-Tourismus ausgegeben werden und das verhältnismäßig kleine Tirol mit rund 400 Wellnesshotels bezogen auf die Fläche die weltweit führende Wellness Destination ist? So gesehen erscheint es sogar logisch, das Kitzbühel – nach Neu Delhi, Marrakesch und Mexico City – Schauplatz  des 10. Global Wellness-Summit war, der im Oktober mit über 500 Teilnehmern aus mehr als 40 Ländern stattfand. Präsentiert wurden unter anderem die neuesten Trends in Sachen Wellness.

Mentale Wellness

Laut Weltgesundheitsorganisation werden Depressionen 2030 das größte Gesundheitsrisiko in der Welt sein. Kein Wunder, dass mentale Wellness der wohl bedeutendste neue Trend ist. Auf dem Wellnessgipfel wurde deutlich, dass das seelische Wohlbefinden in der heutigen Zeit eine ebenso große Bedeutung hat wie die körperliche Kondition. Weltweit bekannte Destination Spas wie der Lanserhof und die VivaMayr Häuser in Österreich, Chiva Som und Kamalaya in Thailand oder Canyon Ranch in den USA bieten ein breites Spektrum von Meditation und Yoga Retreats bis zu Schlafseminaren und kombinierten Workouts für Körper und Geist an. Wellness-Hotels wie das österreichische Posthotel Achenkirch erweitern ihr breites Angebot mit psychologisch betreuten Achtsamheits Seminaren und Selbst-Erfahrungsprogrammen zur „Entdeckung der Leichtigkeit“ mit der Natur als Erfahrungsraum. Psychologische Betreuung und Beratung vom Star Coach sind in Spahotels keine Seltenheit mehr, Meditation und Mindfulness, also Achtsamkeit stehen weltweit ebenso auf Spa-Programmen wie Gastauftritte von Shamanen und Shaolin-Mönchen oder Grenzerfahrungen im Abenteuer Camp. Selbsterfahrung und die Anleitung zur Stressreduktion sind oft gefragter als körperliches Work-out oder Streicheleinheiten bei der Massage. In seinem Vortrag in Kitzbühel betonte der Oxford Professor Gerry Bodeker, dass zahlreiche Studien auf die zunehmende Bedeutung von mentaler Gesundheit weltweit hinweisen und die Wellness Industrie hier in der Verantwortung steht.

 

Text: Claudia Bette-Wenngatz
Aufmacherfoto: Lanserhof Tegernsee

You Might Also Like

error: marinajagemann.com