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Schutz vor Elektrosmog

Elektrosmog, Smog, Marina Jagemann

Es gibt auf der Welt mehr Handys als Zahnbürsten und täglich werden doppelt so viele Mobiltelefone verkauft wie Babys geboren. Leider können Handy-Strahlen krank machen. Wie letzte Woche berichtet hat ein Gericht in Italien Handy-Strahlen zum ersten Mal als Ursache für die Entstehung eines Gehirntumors zugelassen. Ein Chip soll helfen, die gefährlichen Strahlen zu vitalisieren

„Der Körper reagiert auf Handy-Strahlen wie auf einen Angriff“, erklärt Deepu Motiramani, Unternehmensberater für Gesundheit, Fitness und Wellness in Hamburg. „Er schüttet Adrenalin aus. Wenn man nicht natürlich darauf mit Flucht oder Angriff reagiert, schaltet er auf Apathie. Die permanente Belastung durch Mobilfunk ist für den Körper Dauerstress. Nicht nur die körpereigenen Abläufe werden gestört, auch Bakterien und Keime werden unter Mobilfunkeinfluss aggressiver und virulenter. Toxine gelangen direkt ins Gehirn und die Melatonin-Produktion wird drastisch eingeschränkt. Was tun?

Melatonin ist ein Hormon, das den Tag-Nacht-Rythmus steuert. Durch Melatoninmangel kommt es zu Schlafstörungen. Melatonin ist auch das wichtigste körpereigene Entgiftungsmittel für Biotoxine in unserem Gehirn. Wenn also durch die Öffnung der Blut-Hirnschranke die Toxine zunehmen und gleichzeitig der Melatoninspiegel sinkt, kann das nicht gut gehen. Man hat einen synergetischen Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und chronischen Entzündungen wie Borreliose, Schwermetallbelastungen, Multiple Sklerose, ALS und Alzheimer festgestellt. Als Erste-Hilfe-Maßnahme bei solchen Erkrankungen sollten zunächst die Elektrosmogeinwirkungen reduziert und dann erst die Infektion behandelt werden“, so Motiramani.

Elektrosmog umgibt uns täglich 24 Stunden. In den letzten 20 Jahren sind durch Mobiltelefone, WLAN, Radaranlagen etc. noch neue besonders hochfrequente Formen dazu gekommen. Die Strahlenbelastung ist mit speziellen Geräten eindeutig messbar. Manche Menschen reagieren sehr sensibel darauf. Häufige Symptome sind neben Wärmeentwicklung und Ohrschmerzen auch noch Kopf- und Rückenschmerzen, Herzrhytmusstörungen, Konzentrationsprobleme, Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Angst-Panik-Gefühle, Nervenschmerzen und langfristig auch Gehirntumore und andere Krebsarten. Dass eine gesundheitliche Relevanz besteht, zeigen die vielen wissenschaftlichen Publikationen zu diesem Thema. Ärzte und Wissenschafler warnen ebenfalls davor. Über 40 Studien belegen dieses Risiko. Auch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) stuft die Mobilfunkstrahlung als möglicherweise krebserregend ein.

Wie Sie die WLAN-Belastung reduzieren

– Handy mindestens 15-30 Millimeter vom Kopf entfernt halten oder im Freisprechmodus telefonieren

– Besser ein Head-Set benutzen. Kein Funk-Head-Set, sondern ein kabelgebundenes Head-Set mit Ohrenstöpsel. Möglichst nur ein Ohrstöpsel, das halbiert die Strahlenbelastung.

– Handys, Tablets, Laptop nicht direkt am Körper tragen (außer, sie sind mit einem E-Chip versehen). PC oder Tablet auf dem Schoß überschreitet die zugelassene Strahlenbelastung um das 30.000fache!

– WLAN-Verbindung so oft wie möglich ausschalten

 – Kinder sollten digitale Medien so wenig wie möglich nutzen

 – Besondere Vorsicht bei Schwangeren

 Statt WLAN-Verbindung in der Wohnung auf eine kabelgebundene Lösung umsatteln

E-Chip zum Schutz vor Elektrosmog

Anscheinend gibt es aber noch eine weitere Lösung für das Problem. Die Schweizer Firma „I+like“ hat ein „Gegengift“ für die unsichtbare Bedrohung entwickelt. Ein Chip, den man auf die Rückseite des Handys klebt, der die Strahlen neutralisieren soll. Etwas skeptisch, ob so ein Mini-Plättchen eine so massive Wirkung haben kann, aber angesichts der Ohrenschmerzen doch an einer Behebung des Problems interessiert, wage ich die Investition von 55 Euro.

Motiramani versucht die Funktionsweise des Chips verständlich zu erklären: „Der Mensch funktioniert mittels Magnetfelder (Schwingungen), die durch die elektromagnetischen Felder von Handys und anderen Elektrogeräten gestört werden. Damit sie dem Menschen keinen Schaden zufügen, sollten die störenden elektromagnetischen Felder (Elektrosmog) neutralisiert werden.“

Welches wissenschaftliche Prinzip steckt hinter dem E-Chip?

Bereits 1992 wurde im Gehirn eine Art „magnetische Antenne“ nachgewiesen, die u.a. aus Magnetit-Kristallen besteht. Sie dient als Sender und Empfänger für Informationen. Schon kleinste Mengen dieser Kristalle haben Einfluss auf die Regeneration von Zellen. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurde der E-Chip von „I+like“ konstruiert. Auf den Chip wurden Magnetit-Kristalle aufgetragen, die mit Informationen zur Zellregeneration aufgeladen sind. Ziel ist es, die auf dem Chip gespeicherten Informationen in die Zellen zu übertragen. Als Informationsträger wird das E-Feld (Elektrosmog) genutzt. Der Elktrosmog bildet in dem Falle das Bioresonanzfeld für die Informationsübertragung. Das heißt, die schädliche Strahlung wird mit Hilfe des E-Chips in eine körperzelloptimierte umgewandelt und schützt auf diese Weise vor den krankmachenden Einflüssen.

Mein Fazit:

Seit ich den E-Chip habe, sind schon ein paar Monate vergangen. Ich beobachtete genau, ob das Plättchen auf meinem Handy hält, was es verspricht. Ob es tatsächlich wirkt. Warm wird das Telefon noch immer. Aber meine Ohrenschmerzen sind nachhaltig weg. Und das beruhigt mich doch ungemein.

Text: Dietlinde Besch

 

Aufmacherfoto: Shutterstock.com

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