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Oberlidstraffung: Kleiner Eingriff – große Wirkung

Fältchen und Schlupflider adé. Es gibt wirksame Mittel für einen offenen Blick und strahlende Augen. Die Palette der Treatments beim Beauty-Doc ist groß und reicht von minimal-invasiven, kleinen Eingriffen mit Botox & Co. bis zu Laser-Behandlungen und OP’s.

Leider ist die Augenpartie bereits sehr früh von den Zeichen der Zeit betroffen. Die Haut ist hier besonders dünn und unsere Augen ständig in Bewegung. Kein Wunder also, dass sich erste Fältchen vor allem rund ums Auge zeigen. Dagegen helfen drei bewährte Methoden: Botox gegen mimische Falten wie Krähenfüße oder Lachfalten (ca. 250 Euro), Filler, wenn die Falten auch im ganz entspannten Zustand sichtbar sind (ca. 300 Euro) und Peelings gegen sehr feine Knitterfältchen (ab 600 Euro). „Was das richtige Treatment ist sollte unbedingt ein Facharzt entscheiden, denn in dieser empfindlichen Gesichtspartie ist höchste Vorsicht geboten“ erklärt die Münchner Dermatologin Dr. Elisabeth Schuhmanchers.

Die Oberlidstraffung sorgt für einen offenen Blick

Nicht nur die Haut rund um die Augen, auch die Augenlider zeigen Alterungsprozesse besonders deutlich. „Schon ab dem 30. Lebensjahr können herabhängende Oberlider sichtbar werden, besonders bei Rauchern oder Menschen, die sich viel der Sonne ausgesetzt haben oder erblich bedingt rasch erschlaffendes Bindegewebe aufweisen“, erklärt der Plastische Chirurg Dr. Peter Neumann von der Praxis aesthetic and soul in München. Dadurch kann ein müder Ausdruck entstehen, der einen älter aussehen lässt, als man eigentlich ist. Abhilfe verschafft die sogenannte Oberlidstraffung. „Dabei wird nicht nur überschüssige Haut entfernt, sondern auch Fett- und Bindegewebsanteile am Oberlid“, so Dr. Neumann. Und weiter: „Der dafür nötige Schnitt wird in die natürliche Lidfalte gelegt und läuft seitlich in einer kleinen Lachfalte ganz unauffällig aus.“

Risiken und Nebenwirkungen

Nach der OP ist Kühlung angesagt, die Fäden werden etwa nach einer Woche wieder entfernt. Wie bei jeder Operation gibt es auch bei der Straffung von Oberlidern Risiken: störende Narben, Trockenheit der Augen bis hin zur Unfähigkeit, das Auge wieder komplett schließen zu können. Wird zuviel Fett entfernt, wirken die Augen hohl. Asymmetrische Lider können bei erfahrenen Ärzten nahezu ausgeschlossen werden. Dr. Peter Neumann führt eine Oberlidstraffung ambulant in Lokalanästhesie mit leichtem Dämmerschlaf durch. Da er auf diesen Eingriff in höchstem Maße spezialisiert ist, beträgt die OP-Zeit durchschnittlich nur 40 bis 60 Minuten für beide Augen. Kosten für Augen etwa 2.300 Euro.

Schön durch Licht – Laser statt Skalpell

Für die Oberlidstraffung lassen sich Laser mit Schnittmodus wie ein Skalpell benutzen. „Ich habe die Oberlidstraffung in Kalifornien erlernt und wende sie bis heute sehr häufig in der Praxis an“, erklärt der Münchner Dermatologe vom Haut- und Laserzentrum an der Oper Dr. Hans-Peter Schoppelrey. Und was unterscheidet diese Technik von der klassischen OP? „Der spezielle CO2-Laser verschließt schon während der OP die kleinen Blutgefäße, so dass man sehr schön sehen kann, wo man operiert. Durch die Wärmeentwicklung des Lasers kommt es außerdem zu einer natürlichen Straffung in der Tiefe“, so Dr. Schoppelrey. Allerdings ist für diese Art der Oberlidstaffung besonders viel Erfahrung nötig, sonst können unschöne Narben entstehen. Die Laserbehandlung sollte also nur von Ärzten durchgeführt werden, die dafür speziell ausgebildet sind. Die Wundheilung dauert etwa zwei bis drei Tage länger als nach einem chirurgischen Eingriff. Kosten: 1.600 Euro.

Foto: Maridav/Shutterstock.com

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