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Narbenfreie Brustvergrößerung

Einmal 75C bitte – Brustvergrößerungen gehören zu den häufigsten Beauty-OP’s schlechthin. Viele Frauen sind mit ihrem Busen unzufrieden und sehnen sich nach einer wohlgeformten, straffen und größeren Brust. Trotzdem scheuen viele wegen der sichtbaren Narben den Schritt zum Schnitt, besser gesagt die Entscheidung zu einem operativen Eingriff. Für all jene kann eine endoskopische Brustvergrößerung die Lösung sein.

Ein ausgewiesener Experte für diese sogenannte „Schlüsselloch-Technik“ ist der Plastisch-Ästhetische Chirurg Dr. Markus Klöppel. Bereits seit 18 Jahren praktiziert er die sogenannte axilläre Brustoperation und hat dazu einen fundierten Hintergrund: „Ich hatte das große Glück, diese doch sehr aufwändige OP-Technik bei einem Spezialisten, dem renommierten Professor Edgar Biemer im Münchner Klinikum Rechts der Isar zu erlernen.“

Bis heute zählt Dr. Klöppel zu den wenigen Ärzten in Deutschland, der diese endoskopische Brustvergrößerung anbietet, bei der durch einen kleinen Schnitt in der Achselhöhle die Implantate eingeführt werden. In Japan wird die OP-Technik als Standardtechnik fast ausschließlich verwendet.

Diese Hightech-Methode ist zwar für den Operateur deutlich aufwändiger, bietet aber für die Patientinnen eine ganze Reihe an Vorteilen. Dr. Klöppel: „Bei dieser Operationstechnik wird das Implantat durch einen etwa drei Zentimeter langen Schnitt in die Achselhöhle geschoben. Dadurch bleibt die Brust komplett narbenfrei. Das ist für viele Frauen nicht nur eine kosmetische Frage. Es bedeutet eben auch, dass sowohl die Berührungsempfindlichkeit wie auch die Stillfähigkeit vollständig erhalten bleiben.“

Eine echte Revolution. Wenn man sich nicht zwischen einem schönen Busen und der Möglichkeit, die Kinder stillen zu können, entscheiden muss. Oder wenn man zumindest nicht in Kauf nehmen muss, bei Streicheleinheiten weniger zu fühlen als zuvor, weil sensible Nervenbahnen durch den Unterbrust- oder Brustwarzenschnitt durchtrennt wurden. Ein weiterer Vorteil: Auch ein Implantatwechsel ist bei dieser Methode unkompliziert möglich.

Das Implantat wird punktgenau platziert

Aber wie genau funktioniert die axilläre Brustvergrößerung? Dr. Klöppel: „Über den wirklich überschaubar großen Schnitt in der Achselhöhlenfalte werden die Spezial-Instrumente sowie eine kleine Kamera eingeführt, die den Eingriff überwacht. Durch den Einsatz der Minikamera und der optimalen Lichtausleuchtung hat man als Operateur einen exakten Blick auf das Operationsfeld. Das ermöglicht ein punktgenaues Platzieren des Implantats hinter oder auf dem Brustmuskel.“

Selbstverständlich könne die Patientin auch bei dieser Technik zwischen den verschiedenen Größen der hochwertigen Premium-Silikonimplantate wählen, die dann über die Öffnung in der Achselhöhle in Richtung Brust geschoben werden. Patientin und Chirurg klären im Vorfeld, genau wie bei jeder anderen Brustvergrößerung, welches Implantat gewünscht wird und an welcher Stelle im Brustbereich der „Zuwachs“ zur Geltung kommen soll.

Geringe OP-Risiken

Der Eingriff wird per Minikamera präzise überwacht und bietet damit ein Höchstmaß an Sicherheit. Das Risiko von Gewebsblutungen oder Wundheilungsstörungen ist, so Dr. Klöppel, bei diesem endoskopischen Eingriff deutlich geringer als bei allen anderen Operationstechniken, wodurch auch die postoperativen Schmerzen deutlich reduziert werden.

Sitzt das Silikonkissen an der richtigen Stelle, wird fein vernäht, so dass auch die Narbe im Achselbereich möglichst unauffällig bleibt. Die Patientinnen bekommen sofort einen speziellen Stütz-BH, der etwa sechs Wochen getragen werden sollte. Sicherheitshalber bleiben die Patientinnen nach dem Eingriff zur Beobachtung mindestens eine Nacht stationär. Die Nachsorge dauert dann etwa sechs Wochen und kann durch Physiotherapeuten und Fachkosmetikerinnen unterstützt werden.

Zu den üblichen OP-RISIKEN kann es zu Schmerzen, Blutergüssen und Wundheilungsstörungen kommen, die allerdings seltener vorkommen, als bei den herkömmlichen OP-Techniken. Die KOSTEN für die endoskopische Brustvergrößerung liegen etwa bei 7.900 Euro, also etwa 1000 Euro mehr als bei der weniger aufwändigen Operationstechnik durch den Unterbrustschnitt.

 

 

Aufmacherfoto: SvetlanaFedoseyeva/Shutterstock.com

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