Recreation

My Better-Aging Diary: Der Start

Nomen est omen – besser kann man Better-Aging kaum zelebrieren. Im altehrwürdigen Schweizer Grand Hotel Victoria Jungfrau hat man seit vielen Jahren Erfahrung mit Spa-Programmen, die im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut gehen.

Dass es auch bei meinem Vier-Tage Nescens Better-Aging Programm um mehr geht, als reine Entspannung, erfahre ich schon vor meiner Reise. Bereits eine Woche vor Beginn wird geklärt, ob ich Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Allergien habe oder ob es besondere medizinische Indikationen zu beachten gibt. Gern kann ich auch meine letzten ärztlichen Befunde mitbringen, wenn ich das wünsche. Wer im Victoria Jungfrau das Better-Aging bucht, wird auch medizinisch intensiv betreut. Ich bin gespannt.

rezeptionVoller Motivation geht’s los Richtung Interlaken. Unterwegs ein leckerer Cappuccino, der wird wahrscheinlich für die nächsten Tage eher tabu sein. Theoretisch kenne ich mit dem Thema Rejuvenation ja ganz gut aus. Wie ein Better-Aging Programm in der Praxis aussieht und mit Fünf-Sterne-Luxus verbunden wird, ist für mich allerdings Neuland.

Der Start ins Nescens-Programm beginnt am nächsten Tag um 7.20 Uhr morgens mit einer Blutabnahme. In den nächsten Stunden werde ich unter die Lupe genommen. Eine Körperanalyse gibt Auskunft über meinen Mineral-Status, das Verhältnis von Fett- und Muskelmasse, den Wasseranteil im Körper sowie den Kalorienverbrauch im Ruhezustand. Das Ergebnis: Es gibt eindeutig Luft nach oben und Optimierungsbedarf.


Fettfallen werden entlarvt

check-upNahrungsgewohnheiten werden im Detail analysiert und besprochen. Meine „Fettfallen“: Käse, Olivenöl, Tapenade und Avocados. Diese Lebensmittel kommen bei mir tatsächlich fast täglich auf den Tisch und sind neben zuviel Brot und den sogenannten leeren Kohlenhydraten zwar gesund aber leider auch sehr kalorienreich. Okay, das ein oder andere Pfund zuviel lässt sich damit durchaus erklären. Und natürlich schlagen auch die Schlemmereien in Restaurants und auf Reisen zu Buche…


Der Körper kann kompensieren

osteopathieDann geht es weiter zum Osteopathie-Check. Spannend, was die Osteophatin mir nach einer intensiven Stunde berichtet. Obwohl sie mich das erste Mal sieht und vor der Untersuchung keine Fragen stellt, erkennt sie Auswirkungen von Unfällen, die schon Jahrzehnte lang zurückliegen. Allerdings, so ihr Fazit, hat mein Körper gelernt, die Folgen ganz gut zu kompensieren.

Nach all den Untersuchungen und Gesprächen wird mein maßgeschneidertes Programm für die nächsten Tage erstellt. Am meisten freue ich mich auf täglich eine Stunde mit einem Personal Trainer. Was für ein Luxus! Dazu die tollen Anwendungen im Spa und zweimal täglich Drei-Gänge-Menüs, die 1.200 Kalorien nicht überschreiten. Hört sich phantastisch an…


agenda

 

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