Case Studies

Im Test: Mikrodermabrasion – Soforteffekt für schöne Haut?

Endlich hat sich das Winterbiest in seine Höhle verkrochen – höchste Zeit unsere Haut auf die schöne Jahreszeit vorzubereiten! Mit der richtigen Pflege und einem professionellen Beauty-Treatment kann man aufgehübscht der Frühlingssonne entgegen gehen.

Genauso wie der Frühjahrsputz der Wohnung obligatorisch ist, möchte auch unsere Haut vom Grauschleier des Winters befreit werden. Bestens geeignet soll dazu eine Mikrodermabrasion sein, ein Intensiv-Peeling mit Mikrokristallen. Zugegeben, die Behandlungsmethode ist nicht neu, aber wie funktioniert das Treatment eigentlich genau und bekommt die Haut dadurch wirklich sofort einen neuen Glow? Ein Erfahrungsbericht.

Das Prinzip ist einfach: Damit wir schöne, sommerfrische Haut haben, müssen alte, überflüssige Hautschüppchen verschwinden. Dann können nämlich neue, makellose Zellen ungehindert nachwachsen. Dieser Zellaustausch funktioniert zwar ganz von allein – dauert aber leider im Laufe der Jahre immer länger. Und das sieht man dem Teint auch an: Er wirkt grau und müde. Wer also möglichst lange jung und sommerfrisch aussehen möchte, muss dafür sorgen, dass neue Zellen schneller sprießen.

Eine Mikrodermabrasion ist wie ein feines Sandstrahlen der Haut. Es löst alte Hornschüppchen im Turbo-Tempo, verkleinert die Poren, glättet Knitterfältchen und lässt dadurch den Teint feiner, rosiger und ebenmäßiger aussehen. So das Versprechen…

Das Prinzip Mikrodermabrasion

Zunächst wird die Haut gereinigt und mit einem Enzympeeling auf die Behandlung vorbreitet. Wenn gewünscht, kann man vorab außerdem mit einer speziellen Maske zusätzlich die Durchblutung aktivieren, um den Stoffwechsel anzuregen.

Danach werden beim SkinPeeler von Reviderm Mikrokristallen in hoher Geschwindigkeit auf die Haut gestrahlt und mittels eines Vakuums wieder abgesaugt. „Ich wende den SkinPeeler in einer Art Schachbrettmuster an, wobei auf dem Gesicht maximal 10 Linien behandelt werden“, erklärt die dermazeutische Fachkosmetikerin Angelika Merx, die zunächst in der Labordiagnostik für klinische Chemie gearbeitet hat, bevor sie sich vor 10 Jahren mit ihrem Kosmetikinstitut selbständig machte. „Man kann mit dem Gerät Falten aber auch direkt behandeln, indem man dort quasi zielgenau hineinradiert“, so Angelika Merx weiter.

An empfindlicheren, dünneren Hautpartien wie den Augen, Hals und Dekolleté wird mit weniger Power gearbeitet. „Es besteht aber egal welche Partie behandelt wird, nie die Gefahr einer Verletzung. Das Gerät hört automatisch auf zu arbeiten, wenn zu tiefe Hautschichten erreicht werden“, betont die Fachkosmetikerin.

Für wen ist die Mikrodermabrasion geeignet?

Und wie fühlt sich die Behandlung an frage ich Nicole Ziegler, die als Personal Coach arbeitet und viel Wert auf ihr Äußeres legt? „Das Ganze tut überhaupt nicht weh. Es ist für mich sogar ein sehr angenehmes Gefühl und ich kann mich dabei wunderbar entspannen.“ Wie oft hat die 49-jährige bereits eine Mikrodermabrasion machen lassen? „Ich gehe regelmäßig zur professionellen Hautpflege und lasse mich dann entsprechend beraten. Am Anfang habe ich das Treatment wie eine Art Kur viermal innerhalb eines Monats gemacht, jetzt reicht es alle vier bis sechs Wochen.“

Gibt es Hautprobleme, für die eine Mikrodermabrasion besonders zu empfehlen ist? „Auf jeden Fall ist der SkinPeeler bestens bei licht- und altersgeschädigter Haut, bei Pigmentstörungen, Unreinheiten und Narben geeignet“, so Angelika Merx. Danach dringen die Wirkstoffe aus den anschließend aufgetragenen Seren besonders tief ein und regen das Gewebe an, sich selbst zu regenerieren.

Das ERGEBNIS ist tatsächlich verblüffend. Der Teint von Nicole Ziegler hat einen frischen Schimmer, fühlt sich super zart an und kleine Linien um Mund und Augen sind deutlich reduziert.

Empfohlen werden vier bis fünf Behandlungen im Abstand von einer Woche. KOSTEN: pro Sitzung ab 90 Euro.

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