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Bluelight: Kein Lichtblick für die Haut

Die guten und die schädigenden Eigenschaften von blauem Licht werden gerade heftig diskutiert. Nach der Infrarotstrahlung haben Hautforscher die kurzwelligen Strahlen als nächsten Hautfeind im Visier.

Der blau-violette Anteil des Tageslichts (Bluelight) liegt auf dem Lichtspektrum direkt neben dem UV-Licht. „Wohldosiert genossen, tut Bluelight unserem Körper und unserer Psyche gut. Studien belegen eine sehr gute Wirkung gegen Winterdepressionen. Und in der Dermatologie setzen wir es gezielt zur Behandlung von Akne und Neurodermitis ein”, sagt Dr. Felix Bertram.

Mit seiner besonders energiereichen Strahlung dringt das blaue Licht ähnlich tief in die Haut ein wie UVA-Licht. Und kann auf zellulärer Ebene ebenfalls zu Langzeitschäden führen, wenn wir uns dieser Strahlung zu lange ungeschützt aussetzen. Im Tageslicht ist sein Anteil um die Mittagszeit am höchsten und nimmt zum Abend hin ab. Zusätzlich belastet uns Bluelight rund um die Uhr über LED-Licht, Energiesparlampen, TV-Geräte, Flatscreen-Monitore und Smartphones. „Geräte wie Handys und Tablets erreichen bis zu 80 Prozent des blauen Lichts, das ein blauer Himmel abstrahlt“, so Dr. Felix Bertram.

Gibt es einen Schutz vor Bluelight?

Neue Studien haben die negativen Auswirkungen des blauen „High Energy Visible“ – Lichts, kurz HEV genannt, auf unsere Haut bestätigt: Es fördert die Bildung von freien Radikalen, die langfristig Zellstrukturen zerstören. So kann die Strahlenmenge, die wir draußen, vor dem Computer und beim exzessiven Handygebrauch anhäufen, im Laufe der Zeit zu Pigmentflecken und Rötungen führen, die Haut austrocknen und früher altern lassen. Dr. Felix Bertram: „Da HEV für die Haut eine ständige Gefahr ist, sollten wir uns jeden Tag davor schützen.“

Herkömmliche UV-Filter versagen allerdings im Bluelight-Bereich von 400 bis 500 nm. Den besten Schutz verspricht eine Kombination starker Antioxidantien, um die Bildung freier Radikale zu reduzieren und die Widerstandskraft der Haut zu stärken.

Bluelight, High Energy Visible Light, Marina Jagemann

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Aufmacherfoto: ew/Shutterstock.com

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