Anti-Aging

8 Sommerfoods: So essen Sie sich jetzt jung

Die richtige Ernährung kann an unserer biologischen Uhr drehen. Sie glättet Falten, strafft den Body und nimmt unsere Zellen in Schutz. Wir zeigen Ihnen 8 Beispiele für Must-eat Sommerfood.

Rote Radikalfänger: Anthocyane

Gemüse und Früchte wie Heidelbeeren, Himbeeren, schwarze und rote Johannisbeeren, Brombeeren, Blutorangen, Rote Bete und Auberginen schimmern so schön rot, violett oder blauschwarz durch Anthocyane, wasserlösliche Pflanzenfarbstoffe. In den Pflanzen schützen sie diese vor starkem UV-Licht und binden gleichzeitig freie Radikale. Genau das tun sie auch im Körper. Ihre antioxidative Wirkung soll laut neuesten Studien die der bekannter Zellschützer wie Vitamin E und C um ein Vielfaches übersteigen. Deshalb: bevorzugt essen!

Falten-Glätter aus Ananas & Co: Enzyme

Enzyme sind die Motoren in unserem Körper. Sie regeln vom Stoffwechsel über die Immunabwehr bis zum Fettabbau praktisch alle Vorgänge im Organismus. Durch ihre eiweißspaltende Wirkung sind sie in der Lage, Linien und Fältchen von innen her zu glätten. Sie knacken den Zellmüll aus alten Eiweißen und Cholesterin im Bindegewebe, der zu länglichen Verkrustungen und damit zu Fältchen führt. Enzyme sind reichlich enthalten in Ananas, Papayas aber auch in Salat, Karotten, Fenchel, Lauch, Sellerie, Zwiebeln und Kräutern.

Bio-UV-Schutz: Lycopin

Lycopin gibt Tomaten und Hage-butten ihre rote Farbe. Es ist ein exzellenter Radikalfänger, reduziert das Krebsrisiko und soll sogar bei Rheuma helfen. Außerdem wirkt Lycopin wie ein natürlicher UV-Filter und wirkt so der frühzeitigen Hautalterung entgegen. Reife Tomaten enthalten besonders viel Lycopin. Noch effektiver sind Dosentomaten und Tomatenmark. Zudem soll das Lycopin aus verarbeiteten und erhitzten Tomaten-Produkten (Mark, Saft) für den Körper laut neuesten Studien leichter verwertbar sein als aus rohen Tomaten. Und: ein Schuss Öl oder ein Klecks Butter verbessert die Aufnahme in den Körper.

Hautverbündeter: Vitamin E

Vitamin E ist eines der effektivsten Antioxidantien überhaupt. Das bedeutet: es schützt die Haut vor dem Angriff Freier Radikale, sehr reaktionsfreudiger Sauerstoffmoleküle. Vitamin E geht dabei sehr clever vor: es entzieht den Freien Radikalen einfach ein Elektron und macht sie dadurch äußerst träge und somit harmlos für die Zellen. Zudem wirkt Vitamin E wie ein Verbündeter auf die Hautbarriere. Es stabilisiert die Lipidschichten in der Haut, stärkt so die hauteigene Schutzschicht. Vitamin E ist enthalten in kaltgepressten pflanzlichen Ölen aus Weizenkeimen, Sonnenblumen-kernen, Oliven, Hasel- und Walnüssen. Außerdem steckt das Zellschutzvitamin in Nüssen, Samen, Schwarzwurzeln, Fenchel, Paprika und Sojabohnen.

Verbrennt das Fett: Jod

Jod gehört zu den Spurenelementen, die der Körper in winzigen Mengen dringend braucht. Mit Jod sind wir schlecht versorgt, denn Deutschland zählt zu den Mangelgebieten, weil die Böden kaum etwas von dem wertvollen Stoff enthalten. Ein Jodmangel bringt die hormonellen Vorgänge im Körper durcheinander, führt zu einem Wachstum der Schilddrüse, zu einem Kropf und irgendwann zu einer Schilddrüsen-Unterfunktion. Die zeigt sich mit Müdigkeit, Gewichtszunahme, Depressionen und trockener Haut. Und: Jod hilft dem Körper, Fett zu verheizen. Denn nur wenn ausreichend Schilddrüsenhormone gebildet werden, laufen die körpereigenen Fettverbrennungs-Öfchen auf Hochtouren. Seefische, Muscheln, Garnelen und Algen sind gute Jodquellen. Kaufen Sie neben Jodsalz auch jodierte Lebensmittel wie Brot, Käse oder Wurstwaren.

Gegen Cellulite-Dellen: Kalium

Kalium regelt den Wasserhaushalt, sorgt dafür, dass überschüssige Flüssigkeit ausgeschwemmt wird. Außerdem aktiviert Kalium Enzyme, die für den Fettabbau zuständig sind und hilft so gegen Cellulite-Dellen. Alle Gemüse- und Obstsorten enthalten reichlich Kalium. Außerdem steckt der Biostoff in Nüssen, Pilzen und Vollkornprodukten. Koffein aber auch bestimmte Medikamente wie Kortison, Theophyllin (Asthma-Mittel) sowie Abführpräparate wirken als Kalium-Killer.

Hautstraffer aus der Natur: Vitamin C

Vitamin C wirkt wie ein Schutzschild für die Hautzellen. Es fängt Freie Radikale ab, die die Zellkerne attackieren. Außerdem hilft es der Haut, neues Kollagen zu bilden und hält dadurch das Bindegewebe straff. Da Vitamin C vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann, müssen wir es mit der Nahrung zu uns nehmen. Vitamin-C-Bomben sind alle Zitrusfrüchte, Johannisbeeren, Sanddorn, Paprika, Kohl sowie Kartoffeln. Übrigens: Stress und Rauchen sind wahre Vitamin-C-Räuber.

Entgiftet den Körper: Selen

Das Spurenelement Selen schützt den Körper vor Freien Radikalen, jenen aggressiven Sauerstoffmolekülen, die die Zellen angreifen und sie zerstören. Die Folgen: vorzeitige Alterung, Rheuma, Arteriosklerose und möglicherweise auch Krebserkrankungen. Selen hat außerdem eine entgiftende Wirkung, hilft dem Körper mit Umweltbelastungen besser fertig zu werden. Viel Selen steckt in Seefischen, Austern, Garnelen und Algen. Auch Reis, Nudeln und Brot aus Vollkorn enthalten Selen, sowie Fleisch und Eier von selenhaltig gefütterten Tieren. Wichtig: Selen und Vitamin E ergänzen sich in ihrer antioxidativen Wirkung, Vitamin C dagegen behindert die Aufnahme von Selen im Körper.

Foto: 5PH/Shutterstock.com

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